DIE ANLEIHENMÄRKTE ERSCHLIESSEN
Die Schwellenländer wachsen – mit geschätzten 4,7 Prozent im Jahr 2012 (Quelle J.P. Morgan, Stand 07.01.2012). Damit das auch weiterhin so bleibt müssen die Voraussetzungen geschaffen werden: Die Regierungen investieren in Stromnetze, Straßenbau und andere Infrastruktur- maßnahmen. Diese gigantischen Projekte können nicht nur aus Steuereinnahmen finanziert werden. Fehlende finanzielle Mittel besorgen sich die Schwellenländer-Regierungen daher durch die Ausgabe von Anleihen.
Die Anlageklasse der Schwellenländer-Anleihen hat in den vergangenen Jahren einen starken Wandel durchlaufen. Sie ist stark gewachsen,
und die Liquidität ist gestiegen. Dadurch können Anleger heute ganz unterschiedliche Möglichkeiten für ihr Portfolio entdecken: Papiere in Anleihen mit höherer Bonität („Investment Grade“), Lokalwährung sowie Unternehmensanleihen ergänzen das Portfolio und streuen das Risiko.
Die Qualität der Anleihen ist gleichzeitig deutlich gestiegen.
Rund 60 Prozent des Staatsanleihenmarktes der Schwellenländer besitzt ein stabileres Investment Grade-Rating. Bei den Unternehmensanleihen sind es sogar bereits 70 Prozent.
Michael Mewes, Leiter Anleihenteam Frankfurt
„Schwellenländer-Anleihen sind heute nicht mehr eine spekulative Anlageklasse für mutige Investoren: Mehr als die Hälfte des Marktes verfügt heute über ein nicht-spekulatives Investment Grade-Rating, weitere Länder und Unternehmen sollten folgen.“